Manipulierte Flash-Chips aus China

nach Informationen aus Taiwan befinden sich die Preise für Flash Chips weiter im Aufwind. Nach dem starken Preisverfall im letzten Jahr, mit einem Tiefstand zum Jahresende, ziehen die Preis wieder an. Bei den 16 GB Chips z.B. liegen die Preise inzwischen wieder weit über dem Niveau vom September 2008. Nach den Verlusten der Flash Chip Produzenten im Vorjahr, scheint ihre Strategie aufzugehen, die Preise durch einen Abbau von Überkapazitäten und geringeren Produktionsausstoß zu stabilisieren.

Bedingt durch diese Marktsituation kommen aus China jetzt wieder im großen Maße manipulierte USB-Sticks auf den Markt. Aus alten 256MB Flash-Chips werden „1GB Chips“ gemacht. Ein weiterer Trick ist, bei der Qualitätskontrolle aussortierte Chips werden in China trotzdem verbaut. Das sind in Asien offene Geheimnisse  und in China mittlerweile fast der Normalfall. Auf den ersten Blick fällt dies nicht auf. Die Probleme treten ja erst bei Gebrauch auf:

    • Die Speicherkapazität ist schnell erschöpft, da es natürlich nicht wirklich 1GB sind.
    • Die Lese-/ Schreibgeschwindigkeit ist extrem langsam.
    • Die max. Zugriffszahl ist schnell erreicht.
    • Die Lebensdauer ist kurz.
    • Es lassen sich nur viele kleine Dateien, aber nicht eine große Datei speichern.  
    • Die Kompatibilität ist eingeschränkt.
    • Die Ausfallrate ist hoch.

Infos:

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